Willkommen in der Realität: Warum echte Lichtkontrolle mehr ist als Wattzahlen

PlantaeLight • 20. April 2025

"Mehr Licht!" – ein legendärer letzter Satz. Aber wenn es um den professionellen Cannabis-Anbau geht, dann ist die Wahrheit viel komplexer. Denn: Mehr Watt heißt nicht besseres Wachstum. Und vor allem nicht: mehr Qualität.

Wir nutzen das ganze Spektrum –

und das ist kein Marketing.

Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen LED-Systemen nutzen wir bei PlantaeLight das volle Lichtspektrum – inklusive UV, Far-Red und allem dazwischen. Warum? Weil wir nicht glauben, dass Cannabis einfach nur irgendein Licht braucht. Sondern das richtige Licht – zur richtigen Zeit – in der richtigen Intensität.


Cannabispflanzen sind photosensible Hochleistungskünstler. Jede Phase – von der Keimung über die Vegetation bis hin zur Blüte – stellt unterschiedliche Anforderungen an Lichtfarben und Photonenflussdichte (PPFD). Einfach gesagt: Sie sprechen verschiedene „Lichtsprachen“, je nachdem, wo sie sich im Zyklus befinden.


Was braucht die Pflanze wirklich?

Hier ein Überblick über das, was wirklich zählt:

Das Zusammenspiel dieser Wellenlängen kann nicht durch einfache „Blau-Rot“-LEDs ersetzt werden. Wer das versucht, züchtet blind. Und verschenkt Potenzial – sowohl in Bezug auf Ertrag, Wirkstoffprofil als auch Energieeffizienz.

Jede Sekunde zählt – jede Phase braucht ihr Licht.

Unsere Technologie erlaubt es, jede einzelne Farbe unabhängig anzusteuern. In jeder Phase. In jeder Sekunde. Automatisiert, über unsere App oder das Dashboard – oder eingebunden in deine bestehende Steuerung.


- Frühphase mit viel Blau und leichtem UV für gesunden Start.
- Vegetation mit ausgewogenem Blau-Rot-Verhältnis für dichte Pflanzenstruktur.
- Blüte mit angepasstem Rot-Far-Red-Mix, UV-Pulsung für mehr Harz, Terpene und Cannabinoide.


Das ist nicht nur Technik – das ist feinfühlige Lichtarchitektur für ein anspruchsvolles Naturprodukt.


Wattzahlen? Willkommen im Hobbykeller.

Und jetzt mal ehrlich: Wir feiern es fast schon ein bisschen, wie oft die Leistung von Growlampen mit bloßen Wattzahlen beworben wird. 200W? 400W? Klingt fett. Macht aber ohne Kontext keinen Sinn.

Die Pflanze interessiert sich null für deine Stromrechnung – sie reagiert auf Photonen. Und zwar auf genau die richtigen. Ein massiver Wattverbrauch mit schlechtem Spektrum ist wie Heavy Metal bei der Einschlafhilfe: laut, teuer und wirkungslos.


Du willst wissen, was wirklich zählt?

PPFD (Photosynthetisch aktive Photonenflussdichte)
µmol/m²/s pro Fläche und pro Phase
Verhältnis zwischen Lichtfarben, Steuerbarkeit, Wirkstoffreaktion


Fazit: Die Zukunft gehört denen, die verstehen, was ihre Pflanzen brauchen.

Wir bauen keine Lampen. Wir bauen Systeme, die mit deinen Pflanzen kommunizieren – in ihrer Sprache, ihrer Frequenz, ihrem Rhythmus.


Egal ob du
daheim anbaust, einen Social Club betreibst oder für den medizinischen Sektor arbeitest – wenn du auf Qualität setzt, führt an intelligenter Lichtsteuerung kein Weg vorbei.


Willkommen in der Welt der Konsumenten.
Viel Spaß bei der nächsten Stromrechnung.
Die Pflanze wird es dir danken – oder eben nicht.

von PlantaeLight 9. Oktober 2025
Die Studie untersucht, wie unterschiedliche sichtbare Licht­spektren (monochromatisch und in Kombinationen von Rot, Blau und Grün) das Wachstum und die oft wertvollen bioaktiven Verbindungen der Eis-Pflanze (Mesembryanthemum crystallinum L.) beeinflussen. Unter kontrollierten Bedingungen in einer Pflanzenfabrik zeigten Licht­mischungen mit bestimmten Anteilen, z. B. R8B2, R7B3 und R8G1B1, besonders gute Ergebnisse – sowohl bezüglich Biomasse (Sprossgewicht, Blattfläche) als auch hinsichtlich der antioxidativen Kapazität und phenolischer Verbindungen. Diese Resultate legen nahe, dass eine gezielte Spektrumssteuerung in LED-Systemen helfen kann, nicht nur Ertrag, sondern auch Qualität (durch sekundäre Pflanzenstoffe) zu optimieren – und damit die Effizienz in verticalen oder indoor Produktionssystemen weiter zu steigern. Beitrag hier lesen.
von PlantaeLight 9. Oktober 2025
In dieser Studie wurde untersucht, wie unterschiedliche Verhältnisse von Rot- und Blaulicht das Wachstum und die Gehalte an Glucosinolaten (wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe) bei Brunnenkresse (Nasturtium officinale) beeinflussen. Brunnenkressepflanzen wurden zuerst zwei Wochen im Gewächshaus vorgezogen und anschließend in einem hydroponischen System unter sechs unterschiedlichen Lichtmischungen (z. B. Rot allein, Rot:Blau in verschiedenen Anteilen, und als Kontrollbedingung Rot:Blau:Grün) kultiviert. Die Ergebnisse zeigten, dass ein Rot:Blau-Verhältnis von 7:3 (R7B3) das beste Wachstum hinsichtlich Sprosslänge, Frisch- und Trockengewicht, Chlorophyllparameter und Photosyntheserate erreichte. Diese Ergebnisse verdeutlichen: Die Wahl des Lichtspektrums ist ein mächtiges Werkzeug — sie beeinflusst nicht nur die Biomasse, sondern auch die Qualität der Pflanzen, vor allem bei Nutz- und funktionellen Pflanzen. Beitrag hier lesen.
von PlantaeLight 9. Oktober 2025
Licht beeinflusst nicht nur die Photosynthese – es reguliert auch entscheidend die Entwicklung von Pflanzen durch photomorphogenetische Prozesse. Im Zentrum steht das Phytochromsystem: Ein Pigment, das in zwei Formen (Pₙ und Pₙ₋FR) wechseln kann und so Signale über Hellrot- und Dunkelrotlicht empfängt. Diese Lichtsignale steuern Wachstum, Differenzierung und Morphologie – etwa die Streckung von Keimlingen im Dunkeln (Etiolierung) oder die Ausbildung von Blattstrukturen unter Lichtbedingungen. Darüber hinaus interagieren andere Photorezeptoren (z. B. Cryptochrome für Blaulicht) mit dem Phytochromsystem und modulieren so die pflanzliche Reaktion auf das gesamte Lichtspektrum. Gesamten Text hier lesen.
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